Urmitzer CDU-Fraktion will Verkehrsberuhigung an Orts- und Sportgeländeeinfahrt und gleichzeitig die Kaltenengeser Straße sanieren

5. April 2018

Die Belastung der Anwohner durch die ein- und ausfahrenden Verkehrsteilnehmer in der Kaltenengerser Straße ist hoch. Verschärft wird dies dadurch, dass täglich die 30 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung mehrfach und deutlich missachtet wird. Diese Geschwindigkeiten stellen allerdings nicht nur eine Gefährdung der Anwohner dar, sondern auch der Schulkinder auf dem Weg zur Sporthalle, der Sportlerinnen und Sportler bei der An- und Abreise und der Besucher des Friedhofes.

Durch die hohe Verkehrsbelastung als eine der Haupteinfahrten in den Ort leidet auch der Straßenbelag der Kaltenengerser Straße sehr deutlich. Davon überzeugten sich die Fraktionsmitglieder der CDU des Urmitzer Ortsgemeinderates bei einer Ortsbegehung. Im Haushalt wurden bereits für eine Straßenbelagssanierung 60.000 € eingeplant. Somit stellt Michael Reif, CDU Fraktionsmitglied, die berechtigte Frage „Warum nur den Belag erneuern? Ist es möglich die Straße zu sanieren und gleichzeitig eine Verkehrsberuhigung herbeizuführen?“
Unter anderem aus diesen Gründen beantragt die CDU-Fraktion, den Straßenbelag zu erneuern und dabei drei verkehrsberuhigende Elemente in die Straße einzubringen.

„Eine Lösung für die Kaltenengerser Straße könnte eine Aufpflasterung sein,“ so CDU Fraktionssprecher Ralf Schüller „hierbei handelt es sich um eine Anhebung der Fahrbahn annähernd oder sogar bis auf Gehwegniveau.“ Solch eine Maßnahme wurde erfolgreich zur Beruhigung des Verkehrs in der Schloßstraße in Koblenz ausgeführt.

Die CDU Fraktionsmitglieder überzeugten sich vor Ort von der Idee. Aufpflasterungen sind fahrdynamisch und optisch wirksam und erzielen so eine Verlangsamung der Fahrgeschwindigkeit.

 

 

Drei Aufpflasterungen im Verlauf der Straße sind nach eingehender Besichtigung sinnvoll, um eine sichere Verkehrsberuhigung an allen kritischen Stellen zu erwirken. Die erste in der Höhe des Friedhofeinganges am Kriegerdenkmal, durch die ein barrierefreier Zugang zum Friedhof möglich und eine Überquerung der Straße zum Beispiel mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen vereinfacht wird.

Die zweite im Kreuzungsbereich Kaltenengerser Straße/Parkplatz Sportplatz, um die vielbefahrene Einfahrt zum Sportgelände zu entlasten. Die dritte an der Ortseinfahrt am Übergang des Teerbelages zum Verbundsteinpflaster, um eine wirksame Geschwindigkeitsreduzierung auf Höhe des Treppenaufganges zum Foyer zu erreichen.

Dies Maßnahme erscheint sinnvoll, machbar und finanzierbar, aus diesem Grund wurde durch die CDU Fraktion ein entsprechend lautender Antrag an die Ortsgemeinde gerichtet.