Agieren statt reagieren. Nächster Straßenzug soll auf den Prüfstand.

8. Januar 2019

Die Erneuerung der Teerdecke der Kaltenengerser Straße in Urmitz ist fast abgeschlossen. Es fehlen lediglich noch die Markierungsarbeiten und die Montage einer Geschwindigkeitsmessanlage auf der Höhe zur Einfahrt auf den Parkplatz zum Sportgeländes. Dies war der Minimalkonsens, auf den sich die Parteien im Ortsgemeinderat einigen konnten, um Autofahrer – ohne Sanktionen –  auf die Gefahrenzone der auch von Kindern stark frequentierten Einfahrt zum Hallenvorplatz hinzuweisen. Wenn dieser visuelle Hinweis zur nachweislichen Verbesserung führt muss über die Ausstattung der anderen Ortseingangsstraßen oder der Hauptstraße nachgedacht werden.

Für die CDU Urmitz war die Kaltenengerser Straße nur der erste Teil einer Reihe von Erneuerungsarbeiten. Im Sinne „Agieren statt Reagieren“ ist es der Fraktion wichtig, dass frühzeitig die Straßen überprüft und Decken erneuert werden, bevor leichte Schäden an der Oberfläche zu gravierenden und kostenintensiven Veränderungen am Unterbau der Straßen führt. Entsprechend wurden in der letzten Gemeinderatssitzung vor dem Jahreswechsel gleich zwei Anträge gestellt. Zum einen wurde der Gemeindeverwaltung eine Liste mit einer Vielzahl kleinerer Mängel übergeben, die mit einfacheren Mitteln behoben werden können und sollen. Die Übersicht mit Stolperstellen, lockeren Pflastern oder Absackungen wurde vom CDU-Ratsmitglied Joachim Hommer über einen längeren Zeitraum erfasst und nachgehalten.

Im zweiten Antrag wurde die Überprüfung des Straßenabschnitts der Hauptstraße zwischen Lehpfad und Kreuzgässchen beantragt, der offensichtliche und gravierendere Beschädigungen aufweist. Im kommenden Haushalt sollen entsprechende Gelder bereits für den Fall eingeplant werden, dass die Prüfung auch hier wie in der Kaltenengerser Straße den Handlungsbedarf bestätigt.

Berücksichtigt wurde in diesem Antrag auch eine zweite Maßnahme, die die Bushaltestellen betrifft. Mit der Erneuerung des Personenförderungsgesetzes wurde das Ziel formuliert, den kompletten Personennahverkehr bis zum 1. Januar 2022 barrierefrei zu gestalten. Derzeit kommt in Urmitz nur die Haltestelle an der Rheinbrücke den Anforderungen nach, da der Bordstein auf der einen Seite ebenerdig befahrbar ist, dann aber auf ein höheres Niveau zum leichten Einstieg in den Bus ansteigt.

Mit der Vorgabe bis 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen ist es unerlässlich, jede Haltestelle im Verantwortungsbereich der Ortsgemeinde Urmitz auf den Prüfstand zu stellen. Auch hier wollen wir agieren statt reagieren. Aus unserer Sicht ist eine Umsetzung in der Haupstraße ohne Schwierigkeiten möglich.